Ziele

Deutsche Akademie für Suizidprävention e.V.

 

1. Zweck der Akademie ist die Förderung und Unterstützung von Maßnahmen der Suizidprävention. Dieser Zweck soll in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften, öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen und mit Personen, die sich auf nationaler und internationaler Ebene die Förderung der Suizidprävention zum Ziel gesetzt haben, verwirklicht werden, und zwar insbesondere wie folgt:

  • Förderung des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland.

  • Förderung des Austauschs zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen der Förderung seelischer Gesundheit sowie der Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet der Suizidprävention,

  • Förderung des Austauschs von Informationen zwischen, und der Verbesserung suizidpräventiver Maßnahmen in verschiedenen Ländern,

  • Unterstützung, Entwicklung und Implementierung von Curricula von z.B. Aufbaustudiengängen und Weiterbildungen im Bereich der Suizidologie,

  • Förderung von Beratung, Fort- und Weiterbildung und Supervision von Multiplikatoren und Fachkräften in der primären, sekundären und tertiären Suizidprävention,

  • Aus-, Weiter- und Fortbildung von ehrenamtlich Tätigen sowie deren Supervision,

  • Entwicklung von Empfehlungen sowie ggf. die Zertifizierung von Maßnahmen im Bereich der Suizidprävention,

  • Unterstützung und Beratung von Organisationen und Projekten,

  • Förderung und Entwicklung von Empfehlungen zur Qualitätssicherung,

  • Förderung, Koordination und Durchführung von wissenschaftlichen Fachtagungen, Vorträgen und Seminaren,

  • Förderung und Erstellung von Informationsmaterial für Institutionen, für unterschiedliche Berufsgruppen, für ehrenamtlich Tätige, für Angehörige, für Betroffene, für die Öffentlichkeit und für die Medien,

  • Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachgesellschaften und -vereinigungen sowie der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS).

  • Zusammenarbeit mit noch zu errichtenden, entsprechenden regionalen Akademien.

 

2. Die Akademie richtet sich daher insbesondere auch an alle Berufsgruppen und Personen, die an der Suizidprävention interessiert sind.

  • Berufsgruppen
    z.B. Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Krankenpflege¬berufe, Altenpflegeberufe, Seelsorger

  • Institutionen
    z.B. Polizei/Feuerwehr/Bundesgrenzschutz/Rettungsdienste, Bundeswehr, Betriebe/Firmen (Sozialdienste), Institution der Bau- und Verkehrswegeplanung u.a.

  • Fachgesellschaften und Bildungsinstitutionen

  • Bürgerschaftlich engagierte Mitarbeiter im sozialen Umfeld (z.B. Angehörige von suizidalen Personen)

  • Medien